Racetech-Engineering
Mini-Racing

 Traurige Tage für die ganze Menschheit!

Herzlich Willkommen

Eilmeldung:

Durch die Ankündigung meines alten Homepage-Providers, den Dienst zum Jahresende 2022 einzustellen, war ich gezwungen einen anderen Provider zu suchen. Weil ich ohnehin Kunde der Telekom bin, habe ich dort meine bisher kostenlosen drei Seiten auf eine bezahlte Seite umgestellt. Die maximale Anzahl der Seiten ist hier zehn, somit musste ich die alten Seiten bei homepage.eu ein wenig zusammen kondensieren. Außerdem musste ich das Layout den neuen Gegebenheiten anpassen. Das Alles war mit ziemlich viel Aufwand verbunden. Ich hoffe, dass es gefällt.

Die alte Seite wird bis auf Weiteres noch zur Vergügung stehen, allerdings unter dieser Adresse:  https://www.racetech.homepage.eu , aber ich werde diese alte Seite nicht weiter pflegen und Updates hinzufügen. Alles Neue dann nur noch hier.

Die Kontaktseite ist hier wieder vorhanden und sollte funktionieren, aber Kontakte auch möglich über: info@racetech-engineering.de


Danke für Euer Verständnis.




Liebe Gäste,
ich habe fast fünfzig Jahre Motorsport mit meinem Minis betrieben, um exakt zu sein seit 1974. Ich habe immer versucht Motorsport mit überschaubarem finanziellen Budget zu kombinieren. Das ist mir mehr oder weniger gelungen. Schon mit 13 Jahren habe ich mich für Motosport interessiert, und im Jahre 1970 habe ich in diesem Alter mein erstes Rennen live auf dem Nürburgring erlebt, das 1000 km-Rennen für Sportwagen und Prototypen. Sieger waren Kurt Ahrens/Vic Elford auf einem Porsche 908/03 von Porsche Salzburg gemeldet.
Schon das nächste Rennen war der Große Preis der Tourenwagen zur Tourenwagen Europameisterschaft, das von Alfa Romeo mit dem Modell GTAm gewonnen wurde. Die große Zeit der Mini Cooper in dieser Meisterschaft war da allerdings schon vorbei. Ein einziger Mini mit deutscher Besetzung fuhr in der Klasse bis 1000 ccm. Dies gab mir den Anstoß, eines Tages mal mit Minis Rennen zu fahren, wenn ich das entsprechende Alter habe.

Ich fing 1974 mit Orientierungsfahrten in meinem ersten Mini (ein 1968er Morris Mini Mk2 1000) an. Danach waren Auto-Slalom sehr populär, weil die ehemalige Motorsportzeitschrift "Sportfahrer" diese Veranstaltungen mit Berichten unterstützte und sogar einen "Sportfahrer-Mobil SHC-Pokal" ausschrieb, für den fast alle Slaloms zählten. Der NAVC veranstaltete zu dieser Zeit attraktive Gleichmäßgikeitsprüfungen, praktisch waren das Sollzeit-Rallyes auf Rundstrecken. Beifahrer waren hier vorgeschrieben um die Zeiten zu nehmen und die Sollzeiten auszurechnen. Durch die Nähe zum Nürburgring wollte man natürlich auch Rennen zum Langstreckenpokal bestreiten, das ich dann auf dem Fiat 127 eines guten Freundes auch zusammen mit ihm fuhr. Das gipflete in der Teilnahme zum 24h-Rennen auf dem Nürburgring 1982 auf diesem Fiat. Etliche Jahre danach setzte ich mit genau diesem Freund meinen Mini nach Gruppe H vorbereitet und als Wagenpass-Fahrzeug abgenommen bei einigen Rennen des Langstreckenpokals ein. Das erste Rennen beendeten wir mit diesem 1000er Mini in der 1300er Klasse auf dem 8. Platz bei nahezu zwanzig Startern. Finanziell waren die Langstreckenrennen nicht mehr zu bewältigen, so dass ich zu Bergrennen wechselte, die noch zu bezahlen waren. Nach Einführung der Katalysatorpflicht bei ONS-Veranstaltungen fuhr ich zunächst einige Jahre Bergrennen bei NAVC-Veranstaltungen und dann seit 1996 mit belgischer Fahrerlizenz Bergrennen (Course de Cote) in den Meisterschaften der Wallonie und der Provinz Lüttich. Zwischendurch wurde regemäßig das Classic Club Race in Zolder veranstaltet, an dem ich häufig mit meinen Mini teilnahm. 2002 fuhr ich dann beim CCR in Zolder mein letztes Rennen, blieb dem Motorsport aber noch als Technischer Kommissar für einige Jahre verbunden.

Meine Autos habe ich immer selbst vorbereitet, indem ich benötigte Teile selbst aus England mitbrachte oder mir Maschinen zulegte, mit denen ich die nötigen Arbeiten selbst ausführte.
Ich werde diese Seite nutzen um nach und nach, auch anhand meiner über 10.000 selbst fotografierten Fotos bei einer Unzahl von Motorsportveranstaltungen und Minitreffen, technische Beschreibungen zum Motorsport im Allgemeinen und speziell natürlich mit Minis zu veröffentlichen.
Ich wünsche Euch viel Spaß auf meinen Seiten.

P.S. zögert bitte nicht, ins Gästebuch zu schreiben oder mich über die Kontaktseite zu informieren, wenn ich aus eurer Sicht Blödsinn geschrieben haben sollte, denn ich bin, wie fast jeder Mensch, nicht unfehlbar, obwohl meine Texte nach bestem Wissen und Gewissen verfasst worden sind.


NAVC-Rundstreckenrennen 2023
- sobald sie feststehen hier

 



Technische Beschreibung aller Änderungen bzw. Verbesserungen an meinem Renn-Mini:

Mini 1000 Gruppe 2
Hubraum :   998 cm³            oder: 970-Cooper-S-Kurzhub-Motor
Leistung: ca. 85-90 PS                   ca. 95 PS
Gewicht: 590 kg
Karosserie:
Mk III mit Kunststoffhauben vorne und hinten
abnehmbare Stahl-Front
Perspex-Kunststoffscheiben außer Windschutzscheibe
Halon-Feuerlöscher 4 kg
Britax-Sabelt-Sicherheitsgurt
Kunststoff-Rennsitz Sparco Export
Überrollkäfig Schmidt+Goerke
Fahrwerk:
HILO vorn und hinten
Spax Gasdruck-Stoßdämpfer
hinten einstellbarer Sturz
Schubstreben mit ROSE-Gelenken
Untere Querlenker mit ROSE-Gelenken, einstellbarer Sturz
Scheibenbremse Cooper S ohne Servo
Stabilisator hinten C-AJJ 4009
Super-Minifin Alu-Bremstrommeln hinten
Felgen 4 Dunlop LP922 mit Goodyear Rally Special 165/70-10
4 Minilite 5.5x10 mit Dunlop Racing 150/500-10 CR81
10 Revolution 6x10 mit Dunlop Racing 160/490-10 Slick
4 Revolution 6x10 mit Dunlop Racing 160/490-10 Regen
Getriebe/Achsantrieb:
geradeverzahntes enggestuftes Getriebe STN076
Achsantrieb 4.133 : 1
oder für Bergrennen:
schrägverzahntes enggestuftes Getriebe C-AJJ4032
geraderverzahnter Zwischenrädersatz 1.044 : 1
Achsantrieb 4.9 : 1, effektive Übersetzung 5,1:1
Tan-X LSD Sperrdifferential
Cooper S Hardy Spicer Kreuzgelenke und Wellen
Motor: (998ccm)
leichte Stahl-Schwungscheibe C-AHT 619
erleichterte Druckgegenplatte C-AHT 230
härtere Kupplungsscheibe
Kupplungsautomat grau
Kurbelwelle gehärtet und mit Schwungscheibe und Kupplung gewuchtet
Block auf Höhe der Kolben geplant
Vandervell Haupt- und Pleuellager
Kolben Hepolite Powermax KR/20950, bei 970S entsprechend für große Bohrung
Nockenwelle C-AEA 648 (300 Grad)
Doppelte Steuerkette
erleichterte Stößelbecher Ripspeed
Zylinderkopf 12G295 (Cooper 1000) bearbeitet nach David Vizard, 970S 12G940 (1275S und GT)
Verdichtung ca. 12.5:1
RIMFLO-Ventile 33mm IN, 29 mm EX, 970S: 35 mm IN, 29 mm EX
Kipphebel und -welle Cooper S
LCB-Auslasskrümmer
Maniflow Auspuffsystem
1 x Weber 45DCOE - Vergaseranlage mit K&N-Luftfilter
Mocal Ölkühler 10 Reihen
Elektrische Anlage:
Lumenition elektronische Zündanlage
Aldon-Verteiler mit spezieller Zündverstellung ohne Unterdruckverstellung
Zündkerzen NGK BP7ES
Mitsuba elektrische Benzinpumpe




Classic Club Race, Zolder, 2002